„Heute bestellt, morgen da.“ Ein bekannter Slogan des Onlinehandels. Doch wer Benchmark sein möchte, garantiert inzwischen: „Morgens bestellt, abends da.“

Wer nicht zumindest am gleichen Tag versenden kann, ist raus. Das bekam auch Susanne Wagner durch ihren Onlinehandel am eigenen Leib zu spüren. 40-Stunden-Wochen gab es bei ihr nicht. „Der Onlineshop war meine Leidenschaft, aber das Privatleben musste sehr darunter leiden“, erinnert sie sich. Heute hat sie eine Lösung gefunden, ihre Selbstständigkeit beizubehalten und trotzdem Zeit für sich und ihre Familie zu haben. In ihrem Online-Tagebuch gewährt sie einen Einblick in ihren Weg von der selbstständigen Händlerin zur Vermögensberaterin.

2007: Die Selbstständigkeit nimmt ihren Anfang

„Mein Leben ist aktuell sehr spannend, denn das Jahr 2007 stellt mich vor eine neue Herausforderung.

Nach langem Überlegen gehe ich endlich den Schritt in die Selbständigkeit und mache mich mit meinem Onlinehandel beruflich unabhängig.

Das Gewerbe ist bereits angemeldet und ich stehe in den Startlöchern. Vor zwei Monaten kam ich auf die Idee, die Türschließer, die der Vater meines Lebensgefährten verkauft, auch online anzubieten. Eine Idee, die überraschend viel Anklang findet. Mit dem Start einer eigenen Webpräsenz überlege ich, weitere Lieferanten für den Vertrieb meiner Produkte anzusprechen. Ich freue mich auf meine Selbstständigkeit und bin bereit.

2010: Die Versandliste wächst

Das Geschäft meines Onlinehandels ging in den letzten Jahren stetig bergauf. Mittlerweile verkaufe ich im „Susanne-Wagners-Shop“ auch Spielzeug, Dekorationen für den Garten sowie Plüschtiere. Heute läuft der Shop so gut, dass ich aktuell acht Mitarbeiter beschäftige und vor kurzem sogar eine alte Gaststätte als Lager und Büro anmieten musste.

Ich bin stolz auf meine Arbeit und habe mir in der Zwischenzeit viele Kenntnisse im Bereich Buchhaltung oder der Programmierung von Webseiten aneignen können.

Der Warenkorb ist voll

Mein ganzes Herzblut gilt dem Handel, der mir aber auch sehr viel Energie abverlangt. Nach der anfänglichen Euphorie machen sich nun auch die Schattenseiten der Selbstständigkeit bemerkbar. Jeden Abend komme ich müde nach Hause und viel Zeit für mein Privatleben bleibt mir nicht. Immer öfter muss ich mir von meinem Lebensgefährten anhören, ich würde für zwei Personen arbeiten. Ich weiß, dass ich viel Zeit und Kraft investiere, aber anders geht es nicht.

Ich muss mit der Schnelligkeit des Versandhandels mithalten und lebe in einem ständigen Zeitdruck. Auf Dauer ist es anstrengend, denn ich stehe jeden Morgen um 5:30 Uhr auf, um ab 7 Uhr im Büro zu sein und komme frühestens um 21 Uhr nach Hause. Aktuell mache ich mir viele Gedanken über meine private und berufliche Situation.

2013: Selbstständigkeit stornieren? Kommt nicht in Frage!

Die rasende Entwicklung des allgemeinen Onlinehandels geht auch an mir nicht vorbei. Meine Lieferanten werden plötzlich von größeren Händlern, die mehr Ware abnehmen, angesprochen. Damit kann ich nicht konkurrieren, dessen bin ich mir bewusst. Zudem wurde mir vor kurzem mein Lager wegen Eigenbedarfs gekündigt. Die Suche nach einem neuen Lager gestaltet sich aussichtslos.

Aufgrund des enormen Drucks, der sich auch auf mein Privatleben auswirkt, überlege ich gemeinsam mit meinem Lebenspartner, wie es künftig weitergehen soll.

Dass ich meine Selbstständigkeit nicht aufgeben möchte, ist klar. Deshalb überlege ich auf ein Angebot eines Bekannten einzugehen, der mir mit der Deutschen Vermögensberatung eine Alternative vorgeschlagen hat. Denn hier könnte ich zunächst nebenberuflich einsteigen und schauen, ob ich mich für den Beruf der Vermögensberaterin eigne. Mit meinen kaufmännischen Vorkenntnissen kann ich mir eine Zukunft in diesem Bereich gut vorstellen. Und: Ich müsste meinen Onlinehandel nicht direkt aufgeben.

Ausverkauft

Es sind nun weitere drei Monate ohne ein neues Lager verstrichen. Zudem setzen mir die großen Onlinehändler immer mehr zu, sodass mein Geschäft nicht mehr rentabel ist. Mein sicheres Standbein hat sich zu einer Sackgasse entwickelt, aus der ich so einfach nicht mehr herauskomme.

Neuorientierung

Eine Entscheidung muss her. Ein Wechsel vom „Susanne-Wagners-Shop“ zur Vermögensberaterin mag einem zwar ungewöhnlich erscheinen, aber mit einem nebenberuflichen Einstieg habe ich nichts zu verlieren. Letztes Wochenende entschied ich, mich mit unserem Bekannten von der DVAG zu treffen, um mir meine Einstiegsmöglichkeiten anzuhören. Das Kennenlernen verlief sehr sympathisch und ich fühlte mich wohl.

Deshalb nahm ich heute den vereinbarten Termin wahr und besuchte einen Berufsinformationstag der DVAG. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass einem Versuch, mich bei der DVAG beruflich weiterzuentwickeln, nichts im Wege steht. Denn, ich bleibe als Vermögensberaterin meiner Selbstständigkeit treu, entscheide selbst wie viel ich tun möchte und erhalte zusätzlich tolle Möglichkeiten, mich weiterzubilden.

2015: Auf dem Weg zum Traumberuf

Heute bin ich glücklich sagen zu können, dass meine Entscheidung für die DVAG goldrichtig war. Trotz meiner selbstständigen Arbeit als Vermögensberaterin, habe ich ein ausgeglichenes Umfeld im Rücken und ich habe mehr Zeit für mein Privatleben. Die Erfahrung mit meinem Onlinehandel möchte ich nicht missen, dennoch kann ich im Nachhinein sagen, dass mich die Arbeit zu viel Kraft gekostet hat.

Heute entscheide ich selbst, wann ich genug habe. Auch die kundennahe Arbeit bereitet mir sehr viel Freude. Immer wieder ein neues, auf den Kunden zugeschnittenes Konzept zu erarbeiten, fordert mich – im positiven Sinn. 2015 entschied ich mich deshalb auch in den Hauptberuf einzusteigen und meinen Shop zu verkaufen.

Natürlich steht auch in der Beratung die Zeit nicht still, aber heute stimmt meine Work-Life-Balance und ich erkenne mich selbst im Beruf der Vermögensberaterin wieder.“

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