FHDW-Student Michael Feistle: Der große Traum von Rio 2016

 

Ein Pfiff ertönt, danach der laute Ruf der Schiedsrichterin: „Play!“. Augenblicklich wird es still in der Halle der SSG Blista Marburg. Niemand spricht ein Wort, weder die Zuschauer noch die sechs Spieler, die sich auf dem Feld gegenüber stehen. Allein der 1,25 Kilogramm schwere Spielball durchbricht die Stille.

Unter den sechs Spielern ist auch der FHDW-Student Michael Feistle, der trotz seiner Sehbehinderung ein normales Studium in Marburg absolviert. In seinem TeamBlog Bericht erklärt er uns die Sportart Goalball und welche Ziele er noch erreichen möchte.

Goalball – was ist das eigentlich?

„Stellen Sie sich ein Volleyballfeld vor. 18 Meter lang und 9 Meter breit. In der Mitte des Spielfeldes hängt allerdings kein Netz. Dafür stehen auf den beiden Breitseiten des Spielfelds zwei neun Meter breite und 1,30 Meter hohe Tore. Für den einen oder anderen Paralympics-Experten von Ihnen ist nun alles klar: Auf diesem Spielfeld wird Goalball gespielt.

Goalball wurde 1946 als Sportart für Kriegsblinde erfunden. Seit 1976 ist die Sportart paralympisch und gilt weltweit als beliebteste Ballsportart für Menschen mit Sehbehinderung. Jedes Team besteht aus drei Spielern, die mit verbundenen Augen spielen. Ziel ist es, den Ball per Wurf aus der eigenen Zone in das Tor des Gegners zu befördern. Der Gegner versucht dies, indem sich alle drei Spieler versetzt vor das Tor legen, zu verhindern. Die Schwierigkeit ist es, trotz verbundener Augen, die Richtung des Balls zu erahnen. Eine wichtige Unterstützung dabei sind die im Schaumstoffball angebrachten Glöckchen. Mit deren Hilfe versuchen die Spieler zu erhören, in welche Richtung der Spielball geworfen wird.

Goalball – Seit fünf Jahren meine große Leidenschaft
In der kurzen Zeit, in der ich den Sport ausübe, habe ich viel erlebt und er ist zu meiner großen Leidenschaft geworden. Fast meine gesamte Freizeit verbringe ich mit Trainieren und Spielen. Im Jahr 2011 schaffte ich den Sprung in die deutsche Goalball-Nationalmannschaft. Ein großer Schritt in Richtung meines Ziels: Einmal an den Paralympics teilnehmen. In der Nationalmannschaft arbeiten wir hart daran, den Traum von Rio de Janeiro wahr werden zu lassen. Im Training erzielen wir immer wieder Fortschritte und letztes Jahr haben wir bei den Europameisterschaften in der Türkei ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Nach einem 0:4-Rückstand konnten wir das Spiel noch mit 5:4 gewinnen und uns den vierten Platz sichern. Ein schönes Erlebnis und mit Sicherheit mein bisher größter Erfolg.

Zum Glück unterstützt mich die FHDW bei meinem Sport und legt mir keine Steine in den Weg. Ich kann mich perfekt auf beides, Studium und Goalball, konzentrieren.

Goalball und mein Studium an der FHDW

Mein Betreuer Andreas Kressig und die FHDW in Marburg haben mir schon viel ermöglicht. Meine Sehbehinderung war an der FHDW nie ein Problem und ich kann normal, wie die anderen 31 Studenten aus meinem Semester, studieren. Power-Point-Präsentationen der Dozenten bekomme ich vorab zugeschickt, um sie in die spezielle Software meines Laptops einzufügen. Auch meinen Blindenhund darf ich mit in die Vorlesungen nehmen. An der FHDW umgibt mich ein familiäres Umfeld, so wie ich es von der DVAG kenne.
Als mir mein Betreuer zum Anfang meines Studiums erzählte, was ich bei der Deutschen Vermögensberatung erleben kann, war ich zuerst skeptisch. Aber spätestens nach meinem ersten D-Leiter-Meeting und dem ersten Besuch in einem der DVAG-eigenen Hotels, war mir klar: Er hat nicht zu viel versprochen.

Zu keiner Zeit habe ich mich unwohl gefühlt, obwohl ich beispielsweise bei dem D-Leiter Meeting außer einem Kollegen und meinem Betreuer niemanden kannte. Diese familiäre Atmosphäre und die zahlreichen Möglichkeiten, die mir sowohl die Ausbildung als auch der spätere Beruf des Vermögensberaters eröffnen, beweisen mir, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.“

Mehr Informationen zum FHDW-Studium in Marburg finden Sie auf der Karriere-Seite der Deutschen Vermögensberatung.

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