„Damit etwas gut funktioniert, braucht es viele Räder, die ineinander greifen und das große Ganze zum Laufen bringen. Ich bin eines dieser Rädchen und bin es gerne.“ Die große Bescheidenheit, die in diesem Satz liegt, beschreibt Gerhard Schmidt gut. Als Verwalter der Fachhochschule der Wirtschaft in Marburg kümmert er sich um viel mehr als nur die Instandhaltung des Gebäudes oder das Handling anfallender Kosten. Mit seiner herzlichen Persönlichkeit prägt er den Studienalltag eines jeden Studenten der Deutschen Vermögensberatung an der FHDW. Höchste Zeit, hinter die Kulissen zu schauen und die gute Seele der FHDW vorzustellen.

„Mit der Familie Pohl verbindet mich sehr viel“

Als Verkäufer im Mercedes-Autohaus in Marburg war Gerhard Schmidt in der ganzen Stadt bekannt. 40 Jahre lang arbeitete er für den deutschen Automobilhersteller. Im Alter von 25 Jahren traf er auf einen weiteren sehr bekannten Marburger: Dr. Reinfried Pohl. Im Jahr 1972 verkaufte Gerhard Schmidt dem Gründer der Deutschen Vermögensberatung den ersten Mercedes. Dass aus diesem Geschäft eine wahre Freundschaft entstehen würde, war damals noch nicht abzusehen. Doch der Mercedes S 250, der heute noch im Zentrum für Vermögensberatung in Marburg ausgestellt ist, stellte die Weichen, die Gerhard Schmidt Jahre später zur DVAG führen sollten. Er und seine Frau besuchten mich regelmäßig im Autohaus. Die Familie begleitete mich durch meine ganze Karriere. Die Beziehung zu der gesamten Familie Pohl war und ist eine ganz besondere.

„Wärme, Fröhlichkeit und Herzlichkeit“

Auch als Gerhard Schmidt in Rente ging, brach der Kontakt nicht ab – im Gegenteil. Aus einem Gespräch heraus entwickelte sich für Gerhard Schmidt die Chance als Verwalter der neuen Hochschule, die im die im ehemaligen Marburger Restaurant „Waldecker Hof“ in Marburg entstehen sollte, tätig zu werden. „Selbstverständlich musste ich die ganzen Strukturen der FHDW erst kennen lernen. Aber das ging durch die gute Organisation schnell. Ich freute mich auf die Arbeit mit jungen Menschen. Ich wollte nie einen strengen Führungsstil anbringen. Bloß keine Abmahnungen oder dergleichen, wie man es von anderen Wohnheimen kennt, sondern den Studenten mit Respekt und Fürsorge entgegentreten und das hat geklappt.

Wir haben eine solche Wärme, Fröhlichkeit und Herzlichkeit im Wohnheim und an der Hochschule, das habe ich selten erlebt!

Diese Rückmeldung erhält er auch von den Eltern der Studenten, die ihre Kinder gut bei ihm aufgehoben wissen. Das Vertrauen, welches ihm die Studenten entgegen bringen, kommt nicht von ungefähr. Der gebürtige Hesse ist für die Studenten und alle ihre Probleme da:

Wenn die Studenten krank sind, kümmere ich mich um sie. Ich merke aber auch, wenn es ihnen seelisch mal nicht so gut geht. Ich lade sie dann gerne zu einem Kaffee ein und höre ihnen einfach nur zu.

Laut Gerhard Schmidt fürchteten die Studenten oft den Tag ihrer Exmatrikulation, da sie dann auch das familiäre Flair, welches an der FHDW in Marburg herrsche, verlassen müssten. „Ich muntere sie dann auf und sage ihnen, dass ihnen genau dieses Flair auch im weiteren Werdegang bei der DVAG begegnen wird. Denn Familie wird hier groß geschrieben“, erzählt Gerhard Schmidt.

„Ich will mein gesamtes Wissen an die jungen Menschen weitergeben“

Mit seiner großen Erfahrung als Kaufmann kann er den Studenten aber auch mit seinem fachlichen Wissen weiterhelfen. Neben seiner Arbeit als Autoverkäufer war er für Mercedes auch in der Personalentwicklung tätig und beurteilte dabei Nachwuchs- und Führungskräfte. „Die Studenten müssen lernen, auf den Kunden einzugehen und ihm zuzuhören. In Zeiten von Smartphones und Co. ist vielen die Fähigkeit zuzuhören abhandengekommen. Dabei ist es das allerwichtigste, auf die Wünsche und Sorgen der Kunden einzugehen.“

Und noch etwas legt er den Studenten ans Herz: Durchhaltevermögen und Disziplin. Gerhard Schmidt, der 20 Jahre lang den New York Marathon gelaufen ist, drückt es so aus: „100m-Läufer haben wir in unserer Gesellschaft genug. Wir brauchen Leute, die auch bei Kilometer 32 durchhalten und weitermachen. Das hat natürlich viel mit Selbstdisziplin zu tun, aber wer sich reinhängt, wird später dafür belohnt werden.“

Mehr Informationen zum FHDW-Studium in Marburg finden Sie auf der Karriere-Seite der Deutschen Vermögensberatung.