Ausstellung: Michael Schumacher – Der Rekordweltmeister

Hinter den Kulissen

Die meisten schnellen Runden, die meisten Siege, die meisten Titel.

Wer ist dieser Mann? Diese Legende des Sports? Wie hat er es geschafft, über zwei Jahrzehnte den Beruf des Rennfahrers neu zu definieren und in Dimensionen vorzustoßen, die auch heute noch unerreicht sind? Was ist sein Erfolgsgeheimnis?

Diese Fragen stellte sich Katharina Knoll, als sie die Planung und Organisation der neuen Michael-Schumacher-Ausstellung für das Zentrum für Vermögensberatung in Marburg übernahm.

Aus intensiver Recherche und spannenden Gesprächen ist eine bemerkenswerte Ausstellung entstanden. Exklusive Exponate aus Schumachers Familienbesitz, Bild- und Filmmaterial sowie interaktive Stationen geben einen Einblick in diese außergewöhnliche Erfolgsgeschichte, und inspirieren darüber hinaus besonders junge Leute. Der Kuratorin ist es gelungen, Annäherungen an Schumachers Erfolgsgeheimnis zu skizzieren:

Du kannst etwas aus deinem Leben machen, doch es fällt nichts vom Himmel.

TeamBlog: Wie ist die Idee zur Ausstellung entstanden und was war der Antrieb der DVAG dazu?

Katharina Knoll: Die Deutsche Vermögensberatung steht seit 20 Jahren als Sponsor an der Seite des erfolgreichsten Rennfahrers der Geschichte. Aus dieser intensiven Partner- und Freundschaft erwuchs die Idee, das Jubiläum mit einer Ausstellung zu würdigen, die Annäherungen an den Mythos Michael Schumacher bietet.

TeamBlog: Sie sind Konzeptmanagerin für Ausstellungen, Events und PR im Bereich Kultur und Tourismus. Erzählen Sie uns von der Entwicklung und Umsetzung dieser Ausstellung.

Katharina Knoll: Ich bin bereits seit dem Bau des Zentrums für Vermögensberatung (ZVB) in Marburg als Beraterin für die Themenausstellungen tätig, daher ließ man mir zunächst freie Hand, was Konzept und Planung betraf. Die inhaltliche Ausrichtung orientiert sich an Schumachers Formel-1-Karriere. Mein Ansatz war die Frage: Wie schafft es jemand, über einen so langen Zeitraum mit beständiger Konstanz hervorragende Leistungen zu erbringen? Die Annäherung an Schumachers Erfolgsrezept diente mir letztlich als roter Faden.

TeamBlog: Wie vermitteln Sie diese Themen konkret?

Katharina Knoll: Zunächst habe ich mich intensiv in das Thema eingelesen, habe viele Gespräche geführt und unzähliges Bild- und Filmmaterial gesichtet. Dabei dachte ich immer schon an die Umsetzung. Schnell wurde mir klar, dass ich die Ausstellung nicht chronologisch, sondern vielmehr nach Themenblöcken aufbauen und gestalten wollte, die je einen bestimmten Aspekt von Schumachers Erfolgsgeheimnis beleuchten.

TeamBlog: Für die Ausstellung wurden Ihnen Exponate aus der privaten Sammlung von Michael Schumacher bereitgestellt. War seine Familie in die Planung eingebunden?

Katharina Knoll: Meine Ansprechperson war Sabine Kehm, Schumachers Managerin. Sie hat das Konzept sofort angenommen und fand die Herangehensweise sehr spannend. Der Fokus sollte auf Schumachers einzigartiger F1-Karriere, seinen Erfolgen und besonderen Fähigkeiten liegen. Dementsprechend wurden die Inhalte und auch die Anfragen zu den Exponaten aus dem Privatbesitz mit dem Management abgestimmt.

TeamBlog: Sind Sie während Ihrer Recherchen auf überraschende Fundstücke oder unbekanntes Material gestoßen?

Katharina Knoll: In der Tat. Ich habe zwar meine Eckpunkte bereits im Kopf, doch ich finde während der Arbeit an einem Projekt oft weitere, spannende Aspekte, die es wert sind, sie zu integrieren.

Ein gutes Beispiel ist die Entwicklung des Themenbereiches „Mensch und Maschine“, in dem Schumacher als Entwickler gezeigt wird, der sich bestens mit der Technik auskennt. Eine Informationswand erklärt die Komplexität der Formel-1-Technik und veranschaulicht, dass Schumacher Probleme extrem gut lokalisieren und seinen Mechanikern vermitteln kann. Dann stieß ich durch Zufall auf einen Film, in dem er die Funktion eines Lenkrades erklärt. Tatsächlich stellte mir Mercedes auf Anfrage eben dieses Lenkrad als zusätzliches Objekt zur Verfügung! So etwas ist im Vorfeld nicht konzipierbar.

TeamBlog: Wie bringt die Ausstellung den Besuchern Michael Schumacher näher?

Katharina Knoll: Die Ausstellung gliedert sich in sieben Sektionen, angelehnt an seine sieben Weltmeister-Titel. Dabei ist jeder Bereich einem gesonderten Themenkomplex gewidmet: Michael Schumacher als Teamplayer, als Entwickler und Optimierer, als Rekordweltmeister, als Taktiker oder Extremsportler.

Die Ausstellung habe ich so konzipiert, dass sie auf verschiedenen Ebenen anhand unterschiedlicher Vermittlungsmethoden funktioniert: Großformatige Bilder bilden die thematische Klammer der Ausstellung und sprechen für sich. Die aufgebrachten Texte zu den einzelnen Themenaspekten und die Objekte sind weitere Ebenen. Was die Ausstellung so besonders macht, sind auch die interaktiven Hands-on-Stationen, die die Menschen zum Mitmachen animieren und ihnen mit Spaß die komplexe Formel-1-Welt näherbringen. Beispielsweise kann der Besucher am eigenen Leib erspüren, welche Kräfte in den Kurven auf den Fahrer wirken, in dem er an einem Modell einen schweren Helm versucht in die Senkrechte zu drücken und dort zu halten.

Auch die Reaktionsschnelligkeit kann der Besucher unter Beweis stellen. Bei alledem darf man dann auch nicht vergessen, wie heiß es in einem Rennwagen werden kann, insbesondere in den tropischen Regionen.

TeamBlog: Wie würden Sie Michael Schumacher als Menschen beschreiben?

Katharina Knoll: Meine Recherche hat nicht nur gezeigt, wie zielgerichtet, leistungsorientiert und diszipliniert Michael Schumacher ist, sondern vor allem, welche tiefe Bindung zu seiner Familie und seinem Team besteht. Er hat es stets verstanden, seine Mannschaft wie sich selbst zu motivieren. Bemerkenswert finde ich eine Aussage von Michael Schumacher zum Anlass der DVAG Roadshow in der Alten Oper in Frankfurt 2013: „Ich bin keine Legende. Ich bin nur jemand, der das Glück hat, in etwas gut zu sein, das ihm Spaß macht.“

TeamBlog: Was macht die intensive Partnerschaft zwischen Schumacher und der DVAG aus?

Katharina Knoll: Michael Schumacher ist ein großes Vorbild für die Vermögensberaterinnen und -berater. Sein Erfolgswille, verbunden mit Stärke, Präzision, Vernunft, Teamgeist und Menschlichkeit sind Werte, die auch bei der DVAG großgeschrieben werden. In jeder Station der Ausstellung schwingen die Gemeinsamkeiten von Philosophie und Wertvorstellungen mit.

Besonders junge Leute können daraus lernen, wie viel Respekt und Hochachtung solche Leistungen verdienen, und erkennen, dass nichts vom Himmel fällt. Man kann sich selbst besser einordnen und viel Inspiration holen!

TeamBlog: Frau Knoll, vielen Dank für diesen spannenden Einblick hinter die Kulissen!

Einblicke in die Ausstellung sehen Sie im Video:

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