40 Jahre Vermögensberatung im Zeitraffer

Wenn ich heute auf mein Leben zurückblicke, kann ich ohne Zweifel sagen: Das hätte ich mir niemals erträumen lassen!

Wir beginnen im Jahr 1972.

Jürgen Lapp bewirbt sich auf eine Zeitungsannonce für einen Job bei der Bonnfinanz, die mit der Allfinanzberatung ein völlig neues Konzept in der Welt der Finanzberatung anbietet. Dr. Reinfried Pohl, Erfinder dieses Konzeptes, baut zu dieser Zeit die Idee mit Hilfe seiner Mitarbeiter weiter aus und gründet im Februar 1975 die Kompass-Gesellschaft für Vermögensanlagen mbH in Frankfurt, die er später von der „Allgemeinen Vermögensberatung“ zur Deutschen Vermögensberatung umbenennen wird.

Heute ist Jürgen Lapp noch immer erfolgreicher Vermögensberater und schildert im Gespräch seine Sicht auf 40 Jahre Unternehmensgeschichte der DVAG.

1975: Die Geburtsstunde der Deutschen Vermögensberatung

TeamBlog: Herr Lapp, Sie sind Vermögensberater der ersten Stunde. Schildern Sie uns doch bitte Ihre Anfänge!

Jürgen Lapp: Ich wusste aus der Zeit bei der Kompass, dass das Konzept funktioniert. Zur damaligen Zeit waren wir alle davon überzeugt, dass das eine große Sache werden könnte. Ohne zu wissen, ob es wirklich greifen würde, glaubten wir fest daran. Dass wir einmal der erfolgreichste Finanzdienstleister Deutschlands werden würden, hätten wir uns damals nicht erträumen lassen. Denn in der Pionierphase der Allfinanz lag unser Hauptaugenmerk darauf, die „Truppen zusammenzuhalten“ und möglichst viele unserer bestehenden Partner mit ins Boot zu holen.

TeamBlog: Was genau überzeugte Sie damals, diesen mutigen Schritt gemeinsam mit Dr. Pohl und den anderen Partnern zu gehen?

Jürgen Lapp: Nun, um ehrlich zu sein, überzeugte mich Dr. Pohl nicht nur mit seinem fachlichen Wissen, sondern vor allem auch als Mensch. Er schuf mit den einfachsten Mitteln und wenig Geld Ideen. Ob Vermögensberater oder Kunde, der Mensch stand dabei aber schon immer im Vordergrund. Das Vertrauen in seine Idee, alles aus einer Hand und einem Kopf anzubieten, war zu jener Zeit das Wichtigste. Und dieses Vertrauen hatten wir alle in ihn.

 

Vermögensberatung: damals und heute

TeamBlog: Was hat sich zu Ihrer damaligen Aufgabe bei der DVAG zu heute geändert?

Jürgen Lapp: Natürlich hat sich etwas geändert. Der Beruf ist deutlich anspruchsvoller geworden. Dennoch ist eines gleich geblieben: Die Idee, die Philosophie und auch der Kern meiner Arbeit als Vermögensberater.

Auch heute versuche ich noch immer, Menschen vom Konzept der Allfinanz zu überzeugen. Geschäftsbeziehungen, die beispielsweise zur Zeit der Wiedervereinigung entstanden sind, pflege ich auch heute noch. Mein Schwerpunkt liegt immer noch im Gruppenaufbau. Das heißt, ich sehe meine Aufgabe überwiegend darin, neue Leute für die DVAG zu gewinnen und ihnen zu zeigen, dass unser Konzept funktioniert.

TeamBlog: Als Direktionsleiter haben Sie schon vor langer Zeit die höchste Stufe im Unternehmensaufbau erreicht. Was bedeutet das genau?

Jürgen Lapp: Als Direktionsleiter bin ich sozusagen ein Coach für andere Vermögensberater und gebe meine Erfahrung aus 40 Jahren Vermögensberatung an meine Partner weiter. Zudem sind aus meiner Direktion fünf weitere Direktionen entstanden. Es sind also fünf meiner Partner denselben Weg wie ich gegangen und haben es zur höchsten Stufe als Vermögensberater in unserem Unternehmen gebracht. Aus diesen fünf Direktionen sind wiederum 40 weitere Direktionen hervorgegangen. Es ist schön zu sehen, dass die Idee, die am Anfang entstand, heute eine solche Größe und Relevanz erreicht hat.

TeamBlog: Was genau mögen Sie am Beruf des Vermögensberaters heute noch genauso wie damals?

Jürgen Lapp: Es ist heute wie damals nicht wichtig, woher du kommst. Bei uns erhält jeder, der es möchte, eine Chance. Aber auch heute musst du viel für deinen Erfolg tun. Ich habe schon damals sehr viel gearbeitet und nichts geschenkt bekommen. Doch ich habe über all die Jahre meine Leidenschaft zu dem, was ich tue, nicht verloren. Ich hätte mir damals nie erträumen lassen, dass ich einmal die Freiheit haben könnte, mein eigener Herr zu sein. Das ist auch heute bei der Deutschen Vermögensberatung noch möglich. Das Besondere dabei ist: Wir, die Vermögensberater, betreiben viele kleine Unternehmen in einem großen Unternehmen. Wir selbst bestimmen, wie viel wir tun, um erfolgreich zu sein, erhalten aber dennoch alle Werkzeuge, die wir für unsere Arbeit brauchen, von der Deutschen Vermögensberatung. Somit ziehen wir alle am selben Strang – das ist es, was mir besonders viel Freude bereitet: Die Gemeinschaft, denn sie ist das Salz in der Suppe.

2014: Andreas Pohl steht an der Spitze des Unternehmens

TeamBlog: Leider ist Dr. Reinfried Pohl im Jahr 2014 verstorben. Nun ist sein Sohn, Andreas Pohl, an der Spitze des Unternehmens. Wie haben Sie diese Veränderung als einer, der von Anfang an dabei ist, empfunden?

Jürgen Lapp: Natürlich habe ich mir oft die Frage gestellt, was passieren wird, wenn Dr. Pohl irgendwann einmal nicht mehr unter uns ist. Als sich aber dann herauskristallisierte, dass einer seiner Söhne unser Unternehmen übernehmen wird, war ich beruhigt. Andreas Pohl ging von Beginn an seinen eigenen Weg. Das war für mich die goldrichtige Entscheidung.

Andreas ist sehr nahbar und gibt dennoch eine klare Linie vor.

In seiner Rolle an der Unternehmensspitze hat er es binnen kurzer Zeit geschafft, eine sehr positive Stimmung innerhalb der DVAG zu verbreiten. Seine Aktivitäten beweisen, dass er nicht verwalten, sondern gestalten will.

Jede Begegnung, die ich bisher mit ihm hatte, war sehr unkompliziert. Er ist einer von uns. Den jungen Partnern vermittelt er Power und die Botschaft: „Hier geht’s weiter“.

 

TeamBlog: Herr Lapp, verraten Sie uns abschließend Ihre Highlights aus 40 Jahren Deutsche Vermögensberatung?

Jürgen Lapp: Es ist nicht leicht, meine Highlights in ein paar Punkte zu packen. Es sind viele Erinnerungen, wie beispielsweise die Rede von Dr. Pohl auf meinem Polterabend. In dieser Rede steckte so vieles, was ich bis heute vertrete und nach welchem Prinzip ich meine berufliche und private Laufbahn geführt und ausgebaut habe. Man kann sagen, dass das für mich ein Schlüsselerlebnis war. Ich habe Dr. Pohl alles zu verdanken. Hätte mir jemand gesagt, dass ich heute, mit 67 Jahren, dort stehen würde, wo ich stehe, ich hätte es ihm nicht geglaubt. Persönlich wie finanziell konnte ich alle meine Träume verwirklichen.

Die berufliche Familiengemeinschaft ist ein weiteres Highlight meiner Karriere. Dass uns die Möglichkeit geboten wird, unseren Beruf so eng mit unserem Familienleben zu verknüpfen, ist etwas ganz Besonderes. Ich konnte meine Familie auf viele tolle Reisen und Veranstaltungen mitnehmen – diese bleiben für mich unvergessliche Erlebnisse. Mein Leben war und ist viel besser, als ich es mir je hätte vorstellen können. Schon allein diese Tatsache genügt als Highlight für ein ganzes Leben.

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