Mick Schumacher fährt ab 2021 in der Formel 1!

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Update vom 06.12.2020: Es ist eine herausragende Leistung und die Krönung seines erfolgreichsten Jahres im Motorsport – Mick Schumacher holt sich den Meister-Titel in der Formel 2! Mit zwei Siegen in Monza und Sotschi und insgesamt 215 Punkten blickt er auf eine leistungsstarke Saison in der wichtigsten Nachwuchs-Serie. Mick Schumacher ist damit der erste deutsche Formel-2-Champion seit 2009, als Nico Hülkenberg den Titel holte. Herzlichen Glückwunsch Mick zu diesem wichtigen Meilenstein deiner Karriere!

Erfolg in zweiter Generation: Mit dem Einstieg in die Formel 1 im Jahr 1991 schrieb Michael Schumacher Geschichte im Motorsport und gewann 7 Weltmeistertitel. 30 Jahre später tritt Mick Schumacher in die Fußstapfen seines Vaters und steigt in die Königsklasse auf.

Der 21-Jährige ist nicht nur ein Ausnahmetalent, sondern auch eine starke Persönlichkeit: zielstrebig, fokussiert, bodenständig.

Mein Ziel ist es nicht nur, mich als Fahrer weiter zu verbessern, sondern auch in der Spitzengruppe dabei zu sein und vorne mitzumischen. Rennfahren ist das, wovon ich träume.

Mick Schumacher im exklusiven Interview in Marburg

"Mein Ziel: erfolgreich in der Formel 1 zu sein"

Herzlichen Glückwunsch zu dieser herausragenden Leistung und zum Aufstieg in die Formel 1. Wie fühlst du dich?

Mick Schumacher: Ich bin unfassbar glücklich und dankbar, ein tolles Gefühl. Es ist die Belohnung für sehr viel Arbeit. Ich bin stolz auf uns alle, denn dies ist der Erfolg des gesamten Teams, das mich unglaublich unterstützt hat. Ich möchte auch meinen Eltern von ganzem Herzen danken – ohne sie wäre ich nicht dort, wo ich heute bin.

Die Formel-2-Saison nähert sich dem Ende. Wenige Tage vor dem entscheidenden Rennen in Bahrain nahmst du dir Zeit, uns in Marburg zu besuchen und das Engagement unseres Teams beim 25. RTL-Spendenmarathon zu unterstützen.

Ich finde es wichtig, sich für den guten Zweck zu engagieren und dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Trotz eines vollen Terminkalenders wollte ich unbedingt dabei sein. Es war für mich eine besondere Ehre: Mein Vater war ja Pate beim ersten RTL-Spendenmarathon. 25 Jahre später durfte ich quasi den Stab übernehmen und mich – gemeinsam mit der Deutschen Vermögensberatung – für Kinder stark machen.

Wie viel von deinem Fahrstil ist der Fahrstil deines Vaters?

Natürlich beachte ich den ein oder anderen Tipp von ihm – vor allem aus Kart-Zeiten. Andererseits sind wir verschiedene Personen, haben unterschiedliche Erlebnisse gehabt in den Junioren-Kategorien. Und mittlerweile muss man die Autos ganz anders fahren. Die heutigen Autos sind viel schwerer.

Erfolg in zweiter Generation – wie bekommt man das hin?

Es gibt da sicher eine Gemeinsamkeit zwischen unserer Familie und der Deutschen Vermögensberatung. Dieses Familienunternehmen ist ebenfalls in der zweiten Generation erfolgreich. Und ich trete in die Fußstapfen meines Vaters.

Was uns verbindet, ist nicht nur eine Partnerschaft, es ist eine Freundschaft. Es ist in erster Linie die Freundschaft zwischen meiner Familie und der Familie Pohl, die sehr stark ist. Diese Freundschaft mit unserer Familie lebt schon länger, als ich auf der Welt bin.

Diese Freundschaft hilft, unsere Partnerschaft am Leben zu halten. Wir sind offen zu einander und wir wissen, dass wir uns aufeinander verlassen und uns vertrauen können.

Das Streben nach Erfolg – welche Rolle spielen dabei Coaches?

Coaches sind sehr wichtig, weil man nicht immer eine gerade Linie vor sich oder die Dinge aus einer Vogelperspektive sieht. Ein Beispiel: Wenn man niemanden von draußen hat, der sagt, die Kurve kannst du anders fahren, würde man selbst vielleicht nicht darauf kommen. Dabei ist Ehrlichkeit ganz wichtig.

Wer von einem Coach offenes Feedback bekommt und annimmt, kann sich nur verbessern.

Was ist für dich besonders wichtig im Leben? Was gibt dir Kraft vor und nach den Rennen?

Für mich ist es wichtig, zufrieden und glücklich zu sein, mit dem was ich mache. Dann ist man auch gut darin. Ich liebe Rennfahren. Ich versuche, meinen Job möglichst gut zu machen.

Familie ist mir sehr wichtig, sie ist mein Rückzugsort, wo ich meine Batterien aufladen kann. Auch persönliche Ziele motivieren mich: Den nächsten Schritt vor Augen zu haben, nach den Extraprozenten zu suchen.

Nicht nur im Rennsport ist es wichtig, sich nie zurückzulehnen. Es geht darum, immer weiter zu kämpfen und sich zu verbessern, um das nächste große Ziel zu jagen.

Auf die nächsten großen Ziele, weiterhin viel Erfolg und einen guten Start in der Formel 1, lieber Mick!

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